Direkt zum Inhalt

Festival-Nachlese

In dieser Reihe betreiben wir eine erstklassige Nachlese internationaler Festival-Highlights, die man unbedingt auf der großen Leinwand gesehen haben sollte. 

In BITTERES FEST (ES 2026) verweben sich zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion: Pedro Almodóvars neue Tragikomödie feierte seine Uraufführung bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2026 und lief dort im Wettbewerb.

Ist ein Neuanfang mit 76 Jahren möglich, wenn man sich kein schöneres Leben vorstellen kann als das alte? Mit ihrem warmherzigen Comedy-Drama MASPALOMAS (ES 2025) liefern die baskischen Regisseure Jose Mari Goenaga und Aitor Arregi vom Filmemacher-Kollektiv Moriarti ein leidenschaftliches Plädoyer, auch in Momenten der Verzweiflung nie die Hoffnung zu verlieren.

Inspiriert von der schwarzen und lateinamerikanischen Underground-Ballroom-Kultur New Yorks gründen Sun, Teddy und Xyza Ballroom-Communities in Südostasien – als sichere Zufluchtsorte vor Homophobie, Transfeindlichkeit, Colorism und HIV-Stigmatisierung. Chan Sze-Wei dokumentiert in THE BEAUTY OF BALLROOM (PH/SG/ID/DE 2025) diese Szene in mitreißenden Bildern.

Regisseur Lee Chang-dong meldet sich nach acht Jahren mit POSSIBLE LOVE zurück und wir zeigen den langersehnten neuen Film des koreanischen Meisterregisseurs als Wiesbadener Erstaufführung. Seine filmische Studie über menschliche Beziehungen in der Klassengesellschaft schickt Südkorea für die Kategorie „Bester Internationaler Film“ ins Oscar-Rennen – wie schon sein letzter Film BURNING.

Bild: POSSIBLE LOVE © Netflix 

« Zurück