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GEHEIMNISSE EINER SEELE | Quelle Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung GEHEIMNISSE EINER SEELE | Quelle Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
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GEHEIMNISSE EINER SEELE - Weltpremiere

Im Februar findet im Rahmen der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin in der Sektion Berlinale Classics die Weltpremiere der digital restaurierten Fassung von GEHEIMNISSE EINER SEELE (1926, Regie G. W. Papst) der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung mit innovativem, interaktivem Musikkonzept des südkoreanischen Komponisten Yongbom Lee, produziert von 2eleven music statt. Aufgeführt wird sie durch das Ensemble Broken Frames Syndicate. 

Die digitale Restaurierung des Films GEHEIMNISSE EINER SEELE wurde ermöglicht durch das FFE - Förderprogramm Filmerbe, finanziert durch BKM, Länder und FFA sowie durch Unterstützung unseres Fördervereins "Freunde und Förderer des dt. Filmerbes e.V.". 

Die Weltpremiere ist in Zusammenarbeit der Internationalen Filmfestspiele Berlin mit der Deutschen Kinemathek in Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und ZDF/ARTE. 

Unser Leiter Restaurierung/ Digitalisierung Luciano Palumbo betreute das Projekt gemeinsam mit Torgil Trumpler, Restaurator. 

Weitere Infos finden Sie auf unserer Projektseite.

 

Über die Stiftung

Aufgabe und Ziel
Kein anderes Medium hat das 20. Jahrhundert so geprägt, es so umfassend und authentisch festgehalten wie der Film. Keines war aber auch je so vom Verlust bedroht: Verstümmelung, Vernichtung und Zersetzung des Materials haben heute einen Großteil des Filmerbes bereits nachhaltig geschädigt. Die Murnau-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses kulturelle Filmerbe zu erhalten, wiederherzustellen, zu restaurieren und zu rekonstruieren sowie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Bestände und Titel
Der kultur- und filmhistorisch herausragende Bestand reicht von Beginn der Laufbilder bis zum Anfang der 1960er Jahre und umfasst 2000 Stummfilme, 1000 Tonfilme und rund 3000 Kurz-, Werbe- und Dokumentarfilme. Dazu gehören Filme bedeutender Regisseure wie Fritz Lang, Ernst Lubitsch, Detlef Sierck, Helmut Käutner und Friedrich Wilhelm Murnau, dem Namensgeber der Stiftung.
Zu den bekanntesten Titeln zählen DAS CABINET DES DR. CALIGARI (1919/20), METROPOLIS (1925/26),  DER BLAUE ENGEL (1929/30), DIE DREI VON DER TANKSTELLE (1930), MÜNCHHAUSEN (1942/43), GROSSE FREIHEIT NR.7 (1943/44).

Deutsches Filmhaus in Wiesbaden
Seit April 2009 hat die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung ihren Sitz in zentraler Lage der Landeshauptstadt Wiesbaden im Deutschen Filmhaus, das filmkulturellen Einrichtungen, Interessenvertretungen aus der Filmwirtschaft sowie Film- und Medienunternehmen ein gemeinsames Domizil bietet. In dem modernen Büro- und Veranstaltungskomplex bietet das Murnau-Filmtheater einen öffentlichen Kinospielbetrieb, im Multifunktionsbereich finden zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen statt.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 setzt sich die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, eine Stiftung bürgerlichen Rechts, für den Erhalt und die Pflege eines Großteils des deutschen Filmerbes ein. Ihre einzigartigen Bestände öffentlich zugänglich zu machen, gewinnt seit Jahren an Bedeutung und wird die Arbeit auch künftig zunehmend prägen.
Wichtigstes Stiftungskapital ist der einzigartige, in sich geschlossene Filmstock, der Kopien und Materialien der ehemaligen Produktionsfirmen Ufa, Universum-Film, Bavaria, Terra, Tobis und Berlin-Film – samt den damit verbundenen Rechten – aus über sechs Jahrzehnten deutscher Filmproduktion umfasst.

Christiane von Wahlert

Christiane von Wahlert
(Vorstand der Murnau-Stiftung)

Foto: Wonge Bergmann

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