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Pionierinnen des Kinos

Pionierinnen des Kinos rückt Frauen in den Fokus, die das frühe Kino maßgeblich geprägt haben – oft im Schatten der Filmgeschichte. Anhand von Spielfilmen aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung werden unterschiedlichste Gewerke – vom Drehbuch über das Kostümbild bis hin zur Regie und Produktion – beleuchtet.

Den Anfang macht die Bildhauerin und Architektin Marlene Moeschke-Poelzig (1894-1985), die zusammen mit ihrem Partner Hans Poelzig 1920 das „Bauatelier Poelzig“ gründete. Gemeinsam war dem Künstlerpaar auch eine tiefe Leidenschaft für Film und Theater. So entwarfen sie die Bauten für mehrere Stummfilme, wobei insbesondere Paul Wegeners DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM (1920) als Klassiker des Weimarer Kinos zu nennen ist. Die Bauten waren wegweisend für die Filmarchitektur. Neben DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM ist im März Ernst Lubitschs Historiendrama ANNA BOLEYN (1920) zu sehen, für dessen Requisiten die Poelzigs ebenfalls verantwortlich zeichneten.

Bild: Gerda Maurus in FRAU IM MOND (1929, R: Fritz Lang) – Quelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

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