Am 18. März findet ein Kinoseminar zu dem NS-Propagandafilm ICH KLAGE AN statt. Die Vorführung wird gerahmt durch eine Einführung und eine Nachbesprechung des Films durch Christiane von Wahlert, Vorstand Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Die Seminarteilnahme ist ab 14 Jahren.
Vorbehaltsfilme im Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Von den Alliierten wurde Ich klage an 1945 als ein Verbotsfilm klassifiziert. Seit 1966 befinden sich die ehemaligen Verbotsfilme im Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und werden unter Vorbehalt in öffentlichen Aufführungen zugänglich gemacht. Darunter fallen die Propagandafilme aus der Zeit des Nationalsozialismus, deren Inhalt kriegsverherrlichend, rassistisch, antisemitisch und/oder volksverhetzend ist und deshalb auf Beschluss des Stiftungs-Kuratoriums nicht für den allgemeinen Vertrieb freigegeben werden. Diese Vorbehaltsfilme stehen jederzeit in den Räumen der Stiftung selbst für schulische, wissenschaftliche und dokumentarische Zwecke zur Sichtung zur Verfügung. Die vielfältigen und jederzeit möglichen bundesweiten öffentlichen Aufführungen in Kinos, Universitäten, Schulen etc. sind eingebunden in einen einführenden Vortrag und eine anschließende Diskussion
Bild: Quelle - Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung