Alec, ein sanftmütiger und introvertierter Teenager, hat das Leben stets durch die Brille der Pornofilmproduktion betrachtet, die er gemeinsam mit seinem Vater Dylan von zu Hause aus betreibt. Er dreht und schneidet die Filme, in denen sein Vater die Hauptrolle spielt. Als die beiden aufgrund ihrer prekären finanziellen Lage von London in eine verschlafene Küstenstadt ziehen, hofft Alec auf einen Neuanfang und versucht Freunde zu finden, ohne seinen unkonventionellen Lebensalltag preiszugeben. Alles ändert sich, als er bei einem Schulprojekt die unabhängige Nina kennenlernt, die ihm einen neuen Blickwinkel auf die Welt vermittelt. Je enger das Band zwischen ihnen wird, desto mehr erfährt Alec eine Nähe und Verletzlichkeit, die es vor der Kamera nicht gibt – und begreift allmählich, was es eigentlich bedeutet, wirklich nackt zu sein und gesehen zu werden.
Das Langfilmdebüt der in den Niederlanden aufgewachsenen Regisseurin und Drehbuchautorin Muriel d’Ansembourg feierte seine Premiere auf der Berlinale 2026 in der Sektion Perspectives.
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Pressestimmen:
„Wohlfühlkino mit Schockappeal.“ (filmstarts.de)
„Die niederländische Regisseurin und Drehbuchautorin Muriel d’Ansembourg wählt drastische Bilder, um in ihrem Kinodebüt einen ungeschönten Blick auf die patriarchalischen Strukturen der Pornoindustrie zu werfen. Alecs persönliche und feinfühlig erzählte Reise bildet nicht nur den emotionalen Anker des Dramas, sondern sorgt auch für einen spannenden Kontrast, der TRULY NAKED zu einem faszinierenden und herausfordernden Unterfangen macht. […] Eindringlich erzählte Coming-of-Age-Story, die ebenso berührt wie irritiert.“ (Cinema)
Bild © Myrthe Mosterman
Cinema extreme
TRULY NAKED
Regie: Muriel d'Ansembourg, NL/BE/FR 2026, 102 min, DCP, DF oder OmU, FSK: ab 16, mit Caolán O'Gorman, Andrew Howard, Alessa Savage