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SENTIMENTAL VALUE (Affeksjonsverdi) (DF)

Nach dem Tod ihrer Mutter müssen sich die Schwestern Nora und Agnes Borg mit ihrem entfremdeten Vater Gustav auseinandersetzen – einem einst gefeierten, inzwischen weitgehend in Vergessenheit geratenen Regisseur. Nora hat ihre Karriere als Theaterschauspielerin mit Nachdruck verfolgt, während Agnes ein ruhigeres Leben mit Familie und festem Beruf gewählt hat. Gustav hat ein neues Drehbuch verfasst und bietet seiner Tochter Nora die Hauptrolle an. Doch sie lehnt das Angebot entschlossen ab. Bei einer Retrospektive seiner Filme in Frankreich trifft Gustav auf die erfolgreiche Hollywood-Schauspielerin Rachel Kemp, der er schließlich die ursprünglich für Nora vorgesehene Rolle überträgt. Als die Dreharbeiten in Norwegen anlaufen, sieht Gustav eine letzte Gelegenheit, sich seinen Töchtern wieder anzunähern und das zerrüttete Familienverhältnis zu heilen.

Der norwegische Regisseur Joachim Trier arbeitet bei SENTIMENTAL VALUE erneut mit Drehbuchautor Eskil Vogt (THELMA) und Hauptdarstellerin Renate Reinsve (DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT) zusammen.

Der Film feierte im Mai 2025 bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes seine Premiere und wurde dort mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet. SENTIMENTAL VALUE wurde von Norwegen als Beitrag für den Oscar 2026 als bester Internationaler Film eingereicht und wurde fünfmal für den Europäischen Filmpreis nominiert.

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Pressestimmen:

„Mit dem tragikomischen SENTIMENTAL VALUE ergänzt Joachim Trier seine Oslo-Trilogie um ein weiteres Kapitel, variiert dabei bekannte Sujets und bezieht sich diesmal mehr als früher auf nordische Klassiker von Bergman bis Ibsen. Vor allem die beiden Stars Renate Reinsve und Stellan Skarsgård überzeugen als Tochter-Vater-Gespann, dem es gelingt, seine langjährige Entfremdung auch mit Hilfe der Kunst (möglicherweise) zu überwinden.“ (filmstarts.de)

„So entsteht ein von großer Aufrichtigkeit, emotionaler Tiefe und berührender Ungezwungenheit geprägtes Drama über familiäre Wunden und verdrängte Trauer, die von einer Generation an die nächste vererbt wird. […] Unsentimental und doch ergreifend: skandinavisches Kino für die Ewigkeit.“ (Cinema)

„SENTIMENTAL VALUE bringt zwei Schwestern mit ihrem entfremdeten Vater zusammen, der durch einen neuen Film für Gefühlschaos sorgt. Das Drama erzählt ohne große Sentimentalität, wie Leute sich der Vergangenheit stellen und dabei zueinander finden. Das ist herausragend gespielt, mal schön, mal entsetzlich bitter – und dabei ein zutiefst menschlicher Film.“ (film-rezensionen.de)

In Kooperation mit den Theaterfreunde Wiesbaden.

Bild © Kasper Tuxen Andersen

Theater im Film
SENTIMENTAL VALUE (Affeksjonsverdi)
Regie: Joachim Trier, FR/NO/DE/SE/DK 2025, 133 min, DCP, DF oder OmU, FSK: ab 12, mit Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas
Überlängenaufschlag: 1€


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