Der zweimal geschiedene Standesbeamte Hugo ist durch seine gescheiterten Ehen nicht gerade ein Vorbild im Amt. Deshalb muss er versprechen, nie wieder zu heiraten und gründet mit zwei überzeugten Junggesellen eine WG, zu der Frauen keinen Zutritt haben sollen…
In der Neuauflage der Kurt Hoffmann-Komödie PARADIES DER JUNGGESELLEN (DE 1939) wurde der österreichische Schauspieler, Sänger und spätere Showmaster Peter Alexander mit der Hauptrolle betraut. Wie bereits im Original mit Heinz Rühmann fokussiert sich das Remake ganz auf seinen Star. Alexander interpretiert seine Schlager „Wir tanzen Huckepack“ und „Lass mich nie, nie, nie mehr allein“. Auf einem Fußballverein-Jubiläumsabend gibt Peter Alexander zudem Parodien von Hans Moser, Johannes Heesters, Eddie Constantine, Vico Torriani und Bill Haley mit „See you later, Alligator“ zum Besten.
SCHLAG AUF SCHLAG stellt die bundesrepublikanische Konsumgesellschaft im Design der Möbel, in auffälliger Leuchtreklame und in den Kostümen dezidiert aus. Gegenüber dem Vorgängerfilm aus der NS-Zeit findet eine Umdeutung der Geschlechterverhältnisse statt. Mindestens in der Übergangsphase des Werbens darf die Frau hier aktiv werden, ohne dass ihr Ruf Schaden nähme.
Bild: Quelle - Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
100. Geburtstag Peter Alexander
SCHLAG AUF SCHLAG
Regie: Géza von Cziffra, DE 1958, 98 min, 35mm, DF, FSK: ab 12, mit Peter Alexander, Ingrid Andree, Mara Lane