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ROSE (DF)*

In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.

Die österreichisch-deutsche Koproduktion wurde im Februar 2026 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin uraufgeführt, wo die schauspielerische Leistung von Sandra Hüller preisgekrönt wurde. Damit gewann sie bereits ihren zweiten Silbernen Bären als „Beste Darstellerin“ nach REQUIEM (2006).

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Pressestimmen:

„Dieser Film setzt allen Menschen, die es wagen, so zu leben, wie sie wollen, ein wunderschönes Denkmal.“ (Deutschlandfunk Kultur)

„Eines der Highlights der diesjährigen Berlinale mit einer wie immer herausragenden Sandra Hüller in der Hauptrolle.“ (programmkino.de)

„Ein großartiger Film, meisterhaft inszeniert und gefilmt. Caro Brauns Spiel ist eine wahre Freude.“ (The Hollywood Reporter)

„In seinem lose auf historischen Fakten basierenden Drama ROSE erzählt Markus Schleinzer in stilisierten Schwarz-weiß-Bildern und mit einer perfekt besetzten Sandra Hüller von einer Frau, die sich als Mann ausgibt. Die zwar lügt und betrügt, dies aber nicht aus niederen Instinkten, sondern um ein Maß an Freiheit zu gewinnen, dass die Welt, in der sie lebt, ihrem Geschlecht ansonsten verwehrt.“ (filmstarts.de)

„Vom ersten Moment an entwickeln die kunstvoll komponierten Schwarz-Weiß-Bilder, die konzentrierte Erzählweise und die altertümlich anmutende Off-Erzählung einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Dabei ist die Geschichte dieser historischen „Land- und Leutebetrügerin“ brandaktuell. Denn noch immer werden Frauen gesellschaftlich benachteiligt. Und so gilt bis heute, was Rose zu ihrer Rechtfertigung anführt: „In der Hose steckt mehr Freiheit.“ […] Eine Frau bricht aus ihrer Opferrolle aus – die Chronik einer mutigen „Schandtat“.“ (Cinema)

In Kooperation mit Soroptimist International Club Wiesbaden

Bild © Schubert / ROW Pictures / Walker+Worm Film / Gerald Kerkletz

Frauenstimmen
ROSE
Regie: Markus Schleinzer, AT/DE 2026, 94 min, DCP, DF, FSK: ab 12, mit Sandra Hüller, Caro Braun, Godehard Giese

Am 25.6. mit Empfang um 19.30 Uhr: Bei einer 5€-Spende für ein soziales Projekt des SI-Clubs ein Glas Sekt gratis
Filmbeginn: 20 Uhr, Einführung: Felicitas Reusch


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