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MÖRDERSPIEL

Der verheiratete, erfolgreiche Modeschöpfer Klaus Troger führt ein Doppelleben. Angetrieben von seinem unbändigen Frauenhass begeht er Morde an Damen der besten Gesellschaft. Eines Tages wird er nicht unweit vom Tatort von seinem Bekannten Kersten gesehen. Dieser überredet ihn, mit auf eine Party zu kommen und wie es der Zufall will, wird dort das „Mörderspiel“ gespielt. Eine ideale Gelegenheit, um Kersten als Zeugen aus dem Weg zu räumen.

Inszeniert wurde MÖRDERSPIEL von Krimi-Spezialisten Helmuth Ashley, der auch verantwortlich zeichnete für DAS SCHWARZE SCHAF (BRD 1960) und mehre Folgen von DERRICK und DER ALTE. Die außergewöhnliche Lichtgestaltung und modernistische Kameraführung mit beeindruckenden Point-of-View-Shots ist dem zweifachen Oscar-Preisträger Sven Nykvist (*3. Dezember 1922 in Moheda, Gemeinde Alvesta; †20. September 2006 in Stockholm) zu verdanken und macht den Film zu einem Ausnahmephänomen des Kinos der frühen 1960er. Der Schwede Nykvist war Stammkameramann von Ingmar Bergmann und arbeitete später mit renommierten Regisseuren wie Andrej Tarkowski oder Richard Attenborough zusammen. In der Rolle des unfreiwilligen Zeugen Kersten ist der junge Götz George zu sehen, der ab den 1980ern als TATORT-Kommissar Schimanski eine Ikone des deutschen Fernsehkrimis wurde.

Wir präsentieren die Digitalisierung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung aus dem Jahr 2019/20. Der Film wurde dafür vom originalen Kameranegativ in 4K-Auflösung gescannt und bearbeitet.

Bild: Quelle Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

100. Geburtstag Sven Nykvist
MÖRDERSPIEL
Regie: Helmuth Ashley, DE/FR 1961, 81 min, DCP, FSK: ab 16, mit Magali Noël, Harry Meyen, Götz George


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