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MIT LIEBE UND CHANSONS (Ma Mère, Dieu et Sylvie Vartan) (OmU)

Paris in den 1960er Jahren: Esther Perez bringt ihr sechstes Kind zur Welt, den kleinen Roland. Er wird mit einer Fehlbildung am Fuß geboren. Die Ärzte sind sich sicher, dass Roland niemals richtig laufen wird. Doch Esther ist eine starke und sture Frau, die ihrem Kopf und vor allem ihrem Herzen folgt. Entgegen aller Ratschläge verspricht sie Roland, dass er an seinem ersten Schultag wie alle anderen Kinder auf eigenen Beinen in die Schule gehen wird. Roland wird ein glücklicher Mensch sein, dem es an nichts mangelt, dafür werde sie schon sorgen. Basta. Und Esther ist eine Mutter, die wahre Wunder vollbringen kann. Alles setzt sie nun daran, ihr Versprechen zu halten und schleppt Roland vom Orthopäden zur Heilerin und wieder zurück. Mit unerschütterlichem Optimismus ist sie niemals um eine neue Strategie verlegen, die ihrem Sohn das Glück bescheren kann, auf eigenen Beinen zu stehen, selbst wenn der liebe Gott dabei eine Rolle spielen muss und ihre jüdische Großfamilie dazu verdammt ist, monatelang den heilsamen Klängen französischer Chansons zu lauschen.

Der Film basiert auf dem autobiografischen Roman von 2021 „Ma mère, Dieu et Sylvie Vartan“ des französischen Anwalts und Rundfunkmoderators Roland Perez.

Zum Trailer geht’s hier

Pressestimmen:

„Eine vor allem von Leïla Bekhti herausragend gespielte, stimmungsvolle Dramödie nach einer wahren Geschichte, die furios komisch beginnt und immer mehr an Ernsthaftigkeit gewinnt, ohne dabei den Humor gänzlich zu verlieren.“ (filmstarts.de)

„Zwischen Komik und Tragik erzählt Ken Scott (DER LIEFERHELD) von einer Übermutter und ihrem Sohn, der sich erst spät aus ihrer Umklammerung befreien kann. Dass die Sängerin Sylvie Vartan, deren Chansons Rolands Heilungsprozess befördern, sich selbst spielt, ist zwar cool, der eigentliche Star ist aber die furiose Leïla Bekhti (MARIA MONTESSORI). […] C’est bon: mitreißende Dramödie mit einer groß aufspielenden Hauptdarstellerin.“ (Cinema)

„Der elegante Coup der Inszenierung ist Sylvie Vartan selbst. So wird der Film zur Ode an die Kraft ästhetischer Zuflucht: Musik als Trost und Freiheitsraum.“ (Berliner Morgenpost)

„MIT LIEBE UND CHANSONS ist ein französischer Wohlfühlfilm par excellence.“ (Münchner Merkur)

Bild © Neue Visionen Filmverleih

Literaturverfilmungen
MIT LIEBE UND CHANSONS (Ma Mère, Dieu et Sylvie Vartan)
Regie: Ken Scott, FR/CA 2025, 102 min, DCP, DF oder OmU, FSK: ab 0, mit Leïla Bekhti, Jonathan Cohen, Joséphine Japy


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