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DER SENIORCHEF (DF)

Der Handel mit Pferden ist Georg von Schultes einziger Lebensinhalt. Dafür verlässt der „Pferdebaron“ regelmäßig für längere Zeit Haus und Hof und vernachlässigt seine Familie. Mit seiner Despotie treibt er nicht nur die Kinder aus dem Haus, sondern vergrämt auch seine Frau. Nach einem, zunächst verheimlichten, schweren Herzleiden sieht er ein, wie sehr er auf die Liebe und Hilfe der Seinen angewiesen ist.

Zu DER SENIORCHEF lieferte Erich Kästner sowohl die literarische Vorlage als auch das Drehbuch. 1933 wurden seine Werke von den Nationalsozialisten verbrannt und er unter Berufsverbot gestellt. Kästner blieb aber in Deutschland. Er schrieb nur noch unpolitische Geschichten unter Pseudonym. Neben humoristischen Romanen verfasste Kästner ab 1937 unter dem Pseudonym Eberhard Foerster Boulevardkomödien, die teilweise verfilmt wurden: VERWANDTE SIND AUCH MENSCHEN (1939, Hans Deppe), FRAU NACH MASS (1940, Helmut Käutner) und DER SENIORCHEF (1942, Peter Paul Brauer).

„Humorvoller Familienfilm mit viel Lokalkolorit.“ (Lexikon des internationalen Films)

In Kooperation mit dem Cinefest – Internationales Festival des deutschen Film-Erbes.

Zwischen Schreibmaschine und Filmkamera – Literaten und ihr Verhältnis zum Film
DER SENIORCHEF
Regie: Peter Paul Brauer, DE 1942, 84 min, 35mm, DF, FSK: ungeprüft, mit Otto Wernicke, Werner Fuetterer, Karin Himboldt
Am 15.4. mit Einführung


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