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DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM (DF)

Prag im 16. Jahrhundert: Der Kaiser will die jüdische Bevölkerung aus der Stadt vertreiben. Um das drohende Unheil von den Bewohnern des jüdischen Gettos abzuwenden, erschafft Rabbi Löw die legendäre Lehmfigur Golem und haucht ihr mittels schwarzer Magie Leben ein.

Eine der künstlerisch und kommerziell größten deutschen Stummfilmproduktionen, dessen außergewöhnliche, von Jugendstil und Expressionismus bestimmte Bild- und Dekorgestaltung bis heute nichts von ihrer suggestiven Wirkung eingebüßt hat. Die von Marlene Moeschke und Hans Poelzig entworfenen Bauten waren wegweisend für die Filmarchitektur.

Der Stummfilmklassiker wurde 2018 von der Murnau-Stiftung restauriert und mit unterschiedlichen Musiken eingespielt. Wir zeigen den Film am 4. März mit der Musik von Stephen Horne und am 22. März mit der Musik von Lukasz Poleszak.
Hier erfahren Sie mehr zur Restaurierungsgeschichte und zur Premiere auf der Biennale und den internationalen Filmfestspielen in Venedig.

Bild: Quelle Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Pionierinnen des Kinos
DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM
Regie: Paul Wegener, DE 1920, 76 min, DCP mit eingespielter Musik von Stephen Horne (4.3.) oder Lukasz Poleszak (22.3.), DF, FSK: ab 0, mit Paul Wegener, Albert Steinrück, Lyda Salmonova
Einführung am 4.3.: Filmwissenschaftlerin Marie Dudzik


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