Wiesbadener Erstaufführung: Lidia wächst im Oregon der 1970er Jahre in einem von Gewalt und Alkohol geprägten Umfeld auf. Als begabte Schwimmerin sucht sie Zuflucht im Wasser, doch Schmerz und Selbstzerstörung begleiten sie auch an Land. Erst beim Schreiben beginnt sie, sich ihre eigene Geschichte anzueignen und Erfahrungen von Verletzung und Verlust in Sprache zu verwandeln.
In ihrem Regiedebüt THE CHRONOLOGY OF WATER löst Kristen Stewart die autobiografische Vorlage der Schriftstellerin und Schwimmerin Lidia Yuknavitch aus den Konventionen des klassischen Biopics. Statt einer linearen Lebensgeschichte erzählt der Film aus der subjektiven Perspektive seiner Hauptfigur – körperlich, fragmentarisch, aus nächster Nähe. THE CHRONOLOGY OF WATER ist eine der Entdeckungen aus Cannes 2025, wo der Film in der Sektion Un Certain Regard lief – und das beeindruckende Debüt einer eigenwilligen neuen Regisseurin.
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Pressestimmen:
„Eine kongeniale Verfilmung der Autobiografie von Lidia Yuknavitch – roh, wütend, ehrlich, poetisch, fragmentarisch, überfordernd und zerbrechlich. Sicherlich nicht für jeden, womöglich sogar nur für (sehr) wenige, aber man spürt einfach, dass dieser Film nach acht Jahren Arbeit genau so aus Kristen Stewart heraus und auf die Leinwand musste.“ (filmstarts.de)
„Ein furioser, manchmal auch anstrengender Trip, der einen unter Garantie kräftig durchschüttelt.“ (programmkino.de)
„Was für ein Debüt! Sperrig, schräg, wild und wütend – aber keine Sekunde langweilig!“ (Cinema)
Bild © 2026 eksystent Filmverleih
Festival-Nachlese
THE CHRONOLOGY OF WATER
Regie: Kristen Stewart, US/FR/LV 2025, 128 min, DCP, DF oder OmU, FSK: ab 16, mit Imogen Poots, Thora Birch, James Belushi