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ALL MY SISTERS (Seh Khahar) (DF)

Zum Bundesstart: In Teheran wachsen die Schwestern Mahya und Zahra als unbeschwerte junge Mädchen auf: Sie schaukeln auf dem Spielplatz, spielen mit Barbies und treiben Unfug. Doch die vielen Einschränkungen, die ihnen die Gesellschaft auferlegt, schleichen sich nach und nach über ihre traditionelle Familie in ihr Leben ein. Mit den ersten Anzeichen der Pubertät wird das Kopftuch aus dem Schrank geholt, ihre Großmutter erzählt ihnen religiöse Geschichten und plötzlich sind alle möglichen lustigen Dinge „sündhaft“.
Gleichzeitig entwickeln sich die Schwestern – zu denen später im Film noch eine dritte Schwester, Maleka, hinzukommt – zu kritischen, sozial engagierten jungen Frauen. Ihr Onkel, der Filmemacher Massoud Bakhshi, begleitet sie von ihrer frühen Kindheit im Jahr 2007 bis zur Gegenwart, 18 Jahre später. In dieser Rahmenhandlung zeigt er den mittlerweile erwachsenen Frauen sein Filmmaterial.

Massoud Bakhshi nutzt optische Tricks, um Einschränkungen hinsichtlich der Sichtbarkeit von Frauenhaaren oder Körperkonturen zu umgehen, während er dokumentiert, wie die Schwestern lernen, für ihre Rechte und ihre Freiheit einzustehen und zu kämpfen.

Zum Trailer geht’s hier

Pressestimmen:

„Über viele Jahre hinweg hat der iranische Filmemacher Massoud Bakhshi seine Nichten beim Aufwachsen beobachtet, in einer Zeit, in der sich auch ihr Heimatland veränderte. Die Bilder hat er nun zu dem sehr persönlichen, intimen Dokumentarfilm ALL MY SISTERS zusammengefügt, der vor allem über die Rolle der Frau im Iran aufschlussreiches erzählt.“ (programmkino.de)

In Kooperation mit Cinema for Freedom e.V. - Iranisches Filmfestival Frankfurt am Main und Amnesty International Wiesbaden.

Bild © AMOUR FOU / Sampek Productions / Brave New Work

Gesellschaftliche Entwicklungen
ALL MY SISTERS (Seh Khahar)
Regie: Massoud Bakhshi, AT/FR/DE/IR 2025, 78 min, DCP, DF oder OmU, FSK: ab 12
Am 22.8. mit Einführung: Siamak Poursharif, Leitung Iranisches Filmfestival Frankfurt 


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