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Film

Stummfilmerbe – neu aufgelegt / Berlinale 2026

Stummfilmerbe – neu aufgelegt / Berlinale 2026

Am 10. April begehen wir eine besondere Wiesbadener Premiere: Wir präsentieren die kürzlich auf der Berlinale uraufgeführte digitale 4K-Restaurierung von G. W. Pabsts Stummfilm GEHEIMNISSE EINER SEELE.

Nur wenige Namen sind so untrennbar mit dem deutschen Stummfilm verbunden wie Georg Wilhelm Pabst. 1925 gelang ihm mit DIE FREUDLOSE GASSE sein erster großer Erfolg, der seinen Ruf als Meister der Neuen Sachlichkeit begründete. 1926 drehte er für die Kulturfilmabteilung der Ufa GEHEIMNISSE EINER SEELE, den ersten Film, der sich intensiv mit der Psychoanalyse nach Sigmund Freud auseinandersetzte. Neben den realistischen Alltagsszenen und der nüchternen Erzählweise, greift das psychologische Drama während der Traumsequenzen formalästhetisch auf expressive Gestaltungsmittel zurück und verbindet so virtuos die Stile der Neuen Sachlichkeit und des Expressionismus.

Die Vorführung wird musikalisch begleitet von Trioglyzerin. Unter dem Namen haben sich die drei Musiker Ulrich van der Schoor (Klavier), Kristoff Becker (Cello) und Tobias Becker (Oboe) zusammengefunden, um die Kinoatmosphäre von damals nicht nur wieder erlebbar zu machen, sondern durch die Verwendung moderner Klangmittel stilistisch zu erweitern. Die Veranstaltung wird von Hessen Film und Medien finanziell unterstützt.

Die digitale Restaurierung von GEHEIMNISSE EINER SEELE wurde ermöglicht durch das FFE – Förderprogramm Filmerbe, finanziert durch BKM, Länder und FFA sowie durch Unterstützung unseres Fördervereins „Freunde und Förderer des dt. Filmerbes e.V.“. 

Bild: Quelle - Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

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