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Iranisches Filmfestival Frankfurt

Zum ersten Mal ist das Iranische Filmfestival Frankfurt im Murnau-Filmtheater zu Gast. Am 22. März zeigen wir die Dokumentarfilme 1001 NIGHTS APART und MAYDEGOL. Die Regisseurin Sarvnaz Alambeigi wird selbst anwesend sein und steht für ein Publikumsgespräch bereit. 

Die Revolution 1979 riss eine Kluft zwischen Exil-Iraner*innen und den im Land Verbliebenen. Da die Geschichte oft umgeschrieben wurde, blieb die Wahrheit hinter Lügen und Angst verborgen; selbst Balletttänzer*innen versteckten ihre Identität. Das Ballett „Scheherazade“ wird nun zum Bindeglied: Aufgeführt von zwei Generationen iranischer Tänzer*innen, bricht der Film 1001 NIGHTS APART das Schweigen und macht sie zu Chronisten ihrer eigenen, unterdrückten Geschichte.

MAYDEGOL porträtiert die Ausdauer der Generation Z, ihrer scheinbar düsteren Bestimmung zu entkommen, ihre Rechte – insbesondere als Frauen – einzufordern und trotz des Risikos, das Leben zu verlieren, nach Freiheit zu suchen. Der Film dient ihnen zugleich als Spiegel, um ihre eigene Stärke zu erkennen, Inspiration zu finden und Selbstvertrauen zu gewinnen.

Sarvnaz Alambeigi ist eine preisgekrönte iranische Multimediakünstlerin, bekannt für Dokumentarfilme und Malerei. Sie studierte in Teheran.
2013 gründete sie ihre Filmfirma Rabison Art. Ihr Kurzdokumentarfilm Cypher and Lion feierte 2017 Premiere. Ihr bekanntestes Werk, 1001 NIGHTS APART (2022), gewann den VFF-Dokumentarfilmpreis auf dem DOK.fest München und wurde im deutschen Kino und auf Sendern wie Arte gezeigt.
Ihr Dokumentarfilm Maydegol feierte 2024 auf der Berlinale Premiere und erhielt eine Special Mention. Er wurde auf Festivals in Leipzig, Tokio und Shanghai gezeigt und gewann unter anderem den Saxon Award.

In Kooperation mit dem Iranischen Filmfestival Frankfurt.

Bild: Sarvnaz Alambeigi 

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