Film

Projekt: Metropolis 27/10


  • Mit dem sensationellen Fund in Buenos Aires begann 2008 die Rekonstruktion und Restaurierung
  • Das stark beschädigte 16mm-Filmmaterial enthielt viele als verloren geglaubte Einstellungen
  • Die digitale Restaurierung machte es möglich
  • Mit der Doppelpremiere am 12. Februar 2010 kehrt Fritz Langs Metropolis auf die Leinwand zurück
  • Kulturstaatsminister Bernd Neumann bei der Premiere auf der Berlinale 2010
  • Kuratoriumsvorsitzender Eberhard Junkersdorf: "Fritz Langs Metropolis"
  • Frank Strobel dirigiert das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin im Friedrichstadtpalast (Berlin)
  • Projektion auf das Brandenburger Tor bei der Berlinale 2010
  • Premiere in der Alten Oper (Frankfurt am Main)
  • Ministerpräsident Roland Koch, Stiftungsvorstand Helmut Possmann und Prof. Dr. Herbert Beck (Kulturfonds)
  • Paula Félix-Didier (Museo del Cine) berichtet vom Fund in Buenos Airers

Die Rückkehr von Metropolis zählt zu den bedeutendesten Rekonstruktionen und Restaurierungen der Filmgeschichte. Das Meisterwerk von Fritz Lang, das als erster Film ins UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen wurde, ist dadurch in der nahezu vollständigen Premierenfassung von 1927 wieder für alle Medien - Video und VoD sowie TV und Kino - in digitaler Qualität verfügbar.

Das Projekt begann mit dem senstationellen Fund in Buenos Aires im Jahr 2008. Parallel in Frankfurt und Berlin feierte die restaurierte Fassung der Murnau-Stiftung am 12. Feburar 2010 eine weltweit beachtete Doppelpremiere - seither tourt sie weltweit in Stummfilmkonzerten. In Deutschland kam der vertonte Film im Mai 2011 bundesweit in die Kinos, seit 2012 ist er auf DVD und Blu-ray erhältlich.

Metropolis wurde im Jahr 2001 in das UNESCO-Dokumentenerbe aufgenommen.
Das UNESCO-Weltregister "Memory of the World" ist ein weltumspannendes digitales Netzwerk mit ausgewählten herausragenden Dokumenten: wertvollen Buchbeständen, Handschriften, Partituren, Unikaten, Bild-, Ton- und Filmdokumenten. Ziel ist es, dokumentarische Zeugnisse von außergewöhnlichem Wert in Archiven, Bibliotheken und Museen zu sichern und auf neuen informationstechnischen Wegen zugänglich zu machen.

Alle Informationen finden Sie in den Programmheften zu den Premieren in Frankfurt und Berlin