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DR. MABUSE, DER SPIELER II: INFERNO

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In der Fortsetzung des Stummfilmklassikers setzt Dr. Mabuse seine unaufhaltsamen Pläne zur Weltherrschaft fort. Seinen Widersacher, den Staatsanwalt von Wenk, will er aus dem Weg schaffen, nur die Attentate schlagen fehl. Als von Wenk dem Superverbrecher auf die Schliche kommt, bahnt sich Mabuses Wahnsinn seinen Weg und die Seelen seiner Opfer suchen ihn heim.

Zehn Jahre nach seinem Stummfilm-Zweiteiler setzte Fritz Lang die Mabuse-Serie mit dem Tonfilm DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE fort. Allerdings wurde der dritte Teil nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten verboten. Die Parallelen zur Entstehung von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ und Mabuses Idee der „Herrschaft des Verbrechens“ blieben den Nazis nicht verborgen.
In der Nachkriegszeit flammte das Interesse an der Verbrecherfigur nach den Erfolgen der Edgar Wallace-Verfilmungen erneut auf. Fritz Lang kehrte 1960 für seine letzte Regiearbeit zu Mabuse zurück. Obwohl die Kritiken verhalten waren, legte DIE 1000 AUGEN DES DR. MABUSE den Grundstein für eine ganze Reihe von Mabuse-Filmen mit Wolfgang Preiss in der Titelrolle.

So 26.3.17 15.00 Uhr
Historische Kriminalfilme
DR. MABUSE, DER SPIELER – TEIL II: INFERNO
Regie: Fritz Lang, DE 1922, 115 min, DCP mit eingespielter Musik Aljoscha Zimmermann, FSK: ab 0, Rudolf Klein-Rogge, Alfred Abel, Bernhard Goetzke

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